Über uns

Hier die Kurzform unseres vorläufigen Selbstverständnisses, die längere Version wird in den nächsten Wochen folgen.

Für einen differenzreflektierten, solidarischen Feminismus!

Wir machen ständig die Erfahrung, dass Frau- Sein und alles Weibliche sowohl gesellschaftlich als auch persönlich negativ besetzt sind. Geschlechtsspezifische Positionen erschweren es Frauen, Bedürfnisse zu formulieren und für diese einzustehen. Dem setzen wir einen feministischen Kampf entgegen, der auf differenzreflektierter Frauensolidarität basiert: Das Anerkennen und Wertschätzen unserer Unterschiede und Gemeinsamkeiten ermöglicht es uns, uns auf Augenhöhe zu begegnen und gemeinsam stark zu werden.

Wer wir sind…

Wir haben uns explizit als Frauengruppe zusammengefunden, um Politik aus der Perspektive von Frauen zu machen und ein politisches Subjekt Frau wieder zum Ausgangspunkt politischen Handelns zu nehmen. Als Konsequenz der Singularität dessen, was es heißt, als Frau in unserer patriarchal- kapitalistisch eingerichteten Welt sozialisiert zu werden und zu leben, wollen wir Frau- Sein wieder politisieren.

…und was wir wollen

Wir wollen eigene Interessen und Utopien entwickeln und stehen in kollektivem Handeln für uns selbst und für andere Frauen ein. Feminismus ist für uns etwas zutiefst Persönliches; im Erfahrungsaustausch wollen wir unsere Gemeinsamkeiten und Unterschiede erkennen, von unseren Erfahrungen abstrahieren und politische Forderungen und Handlungen ableiten.

Bei der Entwicklung von feministischer Theorie und Praxis machen wir uns Wissens- und Erfahrungshierarchien bewusst und nutzbar. Uns ist ein Klima wichtig, in dem Fragen, Unsicherheiten, Unzufriedenheiten und Kritik Platz  haben. Wir wollen Positionen entwickeln und langfristig handlungs- und konfliktfähig werden. Zentral ist für uns ein solidarischer, wertschätzender und vertrauter Umgang, der von einer offenen Kommunikation geprägt ist. Das bewusste Etablieren eines solchen Miteinanders ist umso wichtiger, da Anerkennung und Wertschätzung unter Frauen unter den bestehenden, frauenfeindlichen Umständen oft schwierig ist.

Wir wollen Teil einer weltweiten revolutionären Frauenbewegung sein und dabei radikale Kritik und Utopien entwickeln. Gleichzeitig wollen wir im Stadtkontext sichtbar sein, lokale Diskussionen mitgestalten und konkrete Verbesserungen für Frauen erkämpfen. In diesem Spannungsfeld zwischen Realpolitik und Utopie machen wir Politik aus der Perspektive von Frauen für Frauen. Gleichzeitig stehen wir solidarisch mit den Kämpfen nicht- binärer Personen und trans Männer.

Mitmachen!

Wir wollen als Gruppe viele und stark werden. Unsere Gruppe steht allen interessierten Frauen- ob alt, jung, cis, trans, hetero, lesbisch, woman of color, weiß, etc.- offen. Sprecht uns an!

Mehr Infos& Kontakt unter https://femfrauengruppe.noblogs.org/